Strassenbeleuchtung

Die richtige Strassenbeleuchtung für jeden Zweck finden

Wo es dunkel ist, lauern Gefahren: Das gilt für private Wege und Parkplätze ebenso wie für den öffentlichen Raum. Insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Sonne früh untergeht, ist mit dichtem Verkehr in der Dunkelheit zu rechnen. Um Unfällen vorzubeugen und Autofahrern, Fußgängern und Fahrradfahrern mehr Sicherheit zu bieten, ist eine Straßenbeleuchtung sinnvoll. Die Art und Größe der Anlage ist dabei von den Gegebenheiten vor Ort abhängig.
 

Das Prinzip der Strassenlampe

Anders als Autoscheinwerfer, die einen eng begrenzten Bereich vor dem Fahrzeug ausleuchten, soll eine Strassenlampe möglichst breitflächig für Licht sorgen. Das allgemeine Prinzip besteht darin, die Straßenbeleuchtung an einem Mast zu montieren, sodass das Licht von oben herunterscheint. Dadurch wird ein möglichst großer Lichtkegel erzeugt, der gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Besonders praktisch: Wenn sich die Leuchte am Mast in variabler Höhe anbringen lässt, kann die Größe des Lichtkegels direkt gesteuert werden. Das heißt, die Verteilung und die Intensität der Beleuchtung lassen sich gezielt an die jeweilige Situation anpassen. Zu beachten ist allerdings, dass durch die Laterne keine Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Um das sicherzustellen, sind zwei Bedingungen zu erfüllen: Erstens muss die Leuchte so justiert sein, dass sie nach unten und nicht nach vorne scheint. Zweitens ist eine spezielle Lampe zu verwenden, die so konstruiert ist, dass das emittierte Licht nicht blendet.
 

Wo ist der Einsatz einer Strassenlicht sinnvoll?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, gefährliche und oft benutzte Wege ausreichend zu beleuchten. Insbesondere dann, wenn Straßen oder Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, ist eine helle Weg- und Parkplatzbeleuchtung unverzichtbar. Die Kunden schätzen nicht nur den Komfort, sondern ebenso die gebotene Sicherheit. Insbesondere der letztgenannte Aspekt ist auch für den Betreiber ein großer Vorteil: Eine helle Parkplatzbeleuchtung oder Wegbeleuchtung ist ein effektiver Einbruchsschutz. Kriminelle nutzen in der Regel die Dunkelheit, um unbemerkt in Geschäfte oder Privathäuser einzubrechen – diese Möglichkeit wird Ihnen genommen.
 

Straßenbeleuchtung mit günstigen Verbrauchskosten

Energieeffizienz ist in Anbetracht steigender Stromkosten ein sehr wichtiges Thema. Deshalb ist oft zu beobachten, dass die Strassenlampe zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschaltet wird. Selbstverständlich wird dadurch Strom eingespart, allerdings geht der erwähnte Einbruchsschutz verloren. Außerdem können Verkehrsteilnehmer, die spät unterwegs sind, dann nicht vom Licht profitieren. Wesentlich sinnvoller ist es daher, auf eine effiziente und kostengünstige Technologie wie die LED zu setzen. Diese ist besonders sparsam, was sich an den technischen Daten schnell erkennen lässt. Eine entsprechende Strassenlaterne mit einer Leistung von 40 Watt erreicht bereits 4500 Lumen. Zum Vergleich: Eine früher gebräuchliche Glühlampe mit gleichem Verbrauch erzeugt nur etwa ein Zehntel des Lichtstroms. Ein weiterer Vorteil der LED ist die lange Betriebsdauer, die mit bis zu 100.000 Stunden angegeben wird. Das entspricht einem Zeitraum von über zehn Jahren. Herkömmliche Technologien müssten in dieser Zeit mehrfach ausgetauscht werden.
 

Montage der Strassenbeleuchtung

Die Art und Weise, wie das Strassenlicht installiert wird, hängt vom jeweiligen Modell ab. Besonders praktisch und flexibel sind Varianten, die ohne großen Aufwand an einem bestehenden Mast befestigt werden können. So lässt sich zugleich die Höhe der Beleuchtung gut den eigenen Wünschen anpassen. Beim Kauf einer Strassenbeleuchtung ist außerdem zu beachten, dass das Gehäuse einen hohen Schutzstandard aufweist. Das ist nötig, damit Wasser und Schmutz nicht ins Innere eindringen und die Technik beschädigen. Empfehlenswert ist die Schutzklasse „IP 65“.
 

Licht ins Dunkel bringen mit der richtigen Strassenbeleuchtung

Helligkeit erzeugen, wo es sonst dunkel ist – das grundsätzliche Prinzip einer Leuchte ist klar. Für den Außenbereich muss eine entsprechende Strassenlampe jedoch noch mehr Aufgaben erfüllen. Wetterfestigkeit, Energieeffizienz und Lichtfarbe gehören zum Beispiel zu den wichtigsten Faktoren. Oft unterscheiden sich verschiedene Produkte dabei nur in kleinen Details, die eine große Wirkung haben können. Was muss beim Kauf einer Strassenlaterne berücksichtigt werden?
 

Für welchen Zweck ist die Strassenbeleuchtung gedacht?

Grundsätzlich ist entscheidend, wofür die Strassenlaterne verwendet werden soll. Die Beleuchtung von Verkehrswegen ist selbstverständlich das traditionelle, jedoch nicht das einzige Einsatzgebiet. Zunehmend werden Lösungen für Parkplätze, Fußwege und den privaten Bereich gesucht. Ebenso können große Gebäude wie Industrie- und Gewerbeanlagen damit von außen beleuchtet werden. Flexibilität ist daher ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl einer Leuchte für den Außenbereich. Als besonders praktisch erweisen sich hierbei Modelle, die vom Anwender ohne großen Aufwand an einem Mast befestigt werden können. Ebenso sollte der Anschluss an das Stromnetz möglichst einfach gelingen. Wichtig ist dabei die Montage in der richtigen Höhe. Hier zeigt sich der zweite Vorteil der flexiblen Anbringung. Abhängig von der Situation vor Ort, lässt sich der Abstand zum Boden variabel anpassen. Licht, das von hohen Anlagen kommt, verteilt sich über einen großen Bereich. Wenn es stattdessen von einer tiefergelegenen Stelle strahlt, wird eine kleine Fläche intensiv beleuchtet. Zu beachten ist in jedem Fall, ob eine private Lichtanlage oder eine öffentliche Verkehrsbeleuchtung installiert werden soll. Für den letztgenannten Fall gelten besondere Vorschriften, die mit der zuständigen Behörde erörtert werden können.
 

Strassenlicht und Energieeffizienz

Die Strassenbeleuchtung sorgt für einen erhöhten Komfort aller Verkehrsteilnehmer. Dies gilt insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit, wenn die Sonne bereits in den frühen Abendstunden untergeht. Der Berufsverkehr nach dem Feierabend findet dann größtenteils in der Dunkelheit statt, ebenso sind noch viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Das Aufkommen nimmt zur Nacht hin jedoch deutlich ab. Die Frage ist nun, wie lange die Verkehrsbeleuchtung betrieben werden soll. Hierbei sind zwei gegensätzliche Argumente bedeutend: Einerseits schätzen insbesondere Fußgänger in der Nacht gut beleuchtete Wege. Andererseits erzeugt der Stromverbrauch für den Betrieb der Lichtanlage hohe Kosten. Der beste Kompromiss besteht in einer Lösung dieses Problems: dem Einsatz von LED-Leuchtmitteln. Diese sind sehr hell und gleichzeitig sehr energieeffizient. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist die lange Lebensdauer. Eine durchschnittliche Betriebsdauer von 100.000 Stunden reicht für viele Jahre.
 

Wetterfestigkeit der Strassenlampe

Als Bestandteil der Außenbeleuchtung ist das Strassenlicht permanent dem Wetter ausgesetzt. Die Anlage muss deshalb über einen entsprechenden Witterungsschutz verfügen. Dieser wird in der Regel über ein dichtes und stabiles Gehäuse erreicht. Entscheidend ist die IP-Klassifizierung. Bei dieser international gängigen Kennzeichnung gibt die erste Ziffer den Schutz gegenüber Berührung und Fremdkörpern an, die zweite Ziffer die Absicherung gegen Wasser und Feuchtigkeit. Empfehlenswert sind hohe Schutzstandards, beispielsweise eine Strassenlaterne mit IP66.
 

Ist jedes Licht für den Außenbereich geeignet?

Um es vorwegzunehmen: Nein, nicht jedes Licht eignet sich für den Einsatz im Außenbereich. Hierbei gibt es zwei Aspekte zu berücksichtigen. Erstens muss das emittierte Licht möglichst hell sein und gleichmäßig verteilt werden. So wird die eigentliche Aufgabe der Beleuchtung von Straßen und Parkplätzen erfüllt. Zweitens darf die Laterne jedoch nicht blenden – das wäre vor allem für Autofahrer ein großes Problem. Eine hochwertige Strassenlampe ist aus diesen Gründen so konzipiert, dass sie helles, nicht blendendes Licht liefert.
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